Webdesign Trends

Was geht ab im Internet?

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Welches sind die aktuellen Webtrends?

Eine typische Frage, die uns Kunden stellen, wenn sie sich mit der Neugestaltung ihres Internetauftrittes beschäftigen, ist die Frage nach Webtrends. Sie kurz und knapp und vor allem eindeutig zu beantworten, ist nicht ganz einfach. Trends sind, wie in allen anderen Bereichen auch, zu einem bestimmten Anteil auch vom individuellen Geschmack geprägt. Trends kommen und gehen. Manchmal schneller, manchmal langsamer. Daher sind aktuelle Trends halt auch letztendlich nur aktuelle Erscheinungen, die für eine bestimmte Zeit Bestand haben.

Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass sich das Internet in den vergangenen Jahren sehr verändert hat. Daher sollte man Webtrends nicht alleine nach Designaspekten beurteilen, sondern beachten, dass sie aus technologischen Gründen entstanden sein oder geänderte Nutzerverhalten wiederspiegeln können. Das Thema Webtrends ist daher ein sehr spannendes. Wer dem Zeitgeist entsprechen möchte (oder muss), der sollte sich regelmäßig darüber informieren, was im Moment „trendy“ und angesagt ist. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass es gegebenenfalls auch mal sinnvoll sein kann, absichtlich etwas zu machen, dass jedem Trend widerspricht. Wer weiß, vielleicht wird genau das zum neuen Trend…

Ein kurzer Abriss über aktuelle Webtrends und ihren Zweck

  1. Große (Fullsize) Bilder und Videos im Hintergrund; Ghost ButtonsDieser Trend ist schon fast zum Standard geworden. Immer mehr Websites werden durch große Bilder in Szene gesetzt, die Gefühlsebene (Emotionalität) wird angesprochen. Botschaften werden durch passende Bilder schneller erfasst. Die Verweildauer des Besuchers wird durch stimmungsvolle Bilder und ansprechende Videos verlängert, da die Seite interessanter und der Betrachter „mitgenommen“ wird. Gerne kombiniert werden sogenannte „Ghost Buttons“, durchsichtige Klickfelder, die meistens auf den Rahmen und eine kurze Aufschrift reduziert werden und sich bei Mausberührung oder Klick leicht verändern.
  2. Hero Images (=Webbanner mit Bild und Text)Hero Images sind große Webbanner, die aus einem Bild, großen Headlines und ggfs. knappen Beschreibungstexten bestehen. Sie sorgen dafür, dass Botschaften schnell erfasst werden und Wichtigkeiten/Prioritäten/Neuigkeiten explizit betont und in den (optischen) Vordergrund gestellt werden.
  3. TypographieGroße Schriften für Headlines werden zum Design-Element und dominieren die Ästhetik der Webseite. Unterschiedliche Schriftarten und -größen werden miteinander kombiniert. Das Stichwort hier lautet: „Very large typography“. Je nach Bildschirmauflösung passen sich die Schriftgrößen flexibel an. Nützlicher Nebeneffekt: die Inhalte werden auf kleineren Displays besser lesbar.
  4. ContentDer Webdesign Trend für 2016 lautet: Content! Nach langen Jahren und vielen technischen Anpassungen rückt endlich wieder das wichtigste Element einer Webseite in den Vordergrund, der Inhalt. Eine Internetpräsenz dient immer noch vornehmlich der Information des Betrachters. Dafür müssen Inhalte stets aktuell sein. Dargestelltes Wissen muss zum Betrachter transportiert werden. Dabei sollten neue Technologien die inhaltliche Vermittlung unterstützen und die Interaktion mit dem Betrachter fördern.
  5. Flat DesignQuasi konträr zum Webtrend „Große Bilder und Videos“, steht der Designstils des „Flat Designs“. Flat Design (flat [englisch] = flach, glatt, einfach) ist ein minimalistischer Gestaltungsstil, der auf eine realistische Darstellung von Objekten verzichtet. Verzierungen, Schatten und dreidimensionale Elemente fallen weg. Im Fokus steht die Reduktion auf das Wesentliche. Farbe hingegen wird intensiv eingesetzt. Prominentes Beispiel für ein Flat Design ist das Kacheldesign von Windows. Ähnliche Designansätze: Card Design (Kacheldesign Windows), Material Design (Google).
  6. StorytellingEine besondere Art und Weise, wie Inhalte visuell und interaktiv verpackt werden können, ist das Storytelling. Storytelling-Websites ziehen jeden Betrachter in ihren Bann, vor allem durch die grafische Gestaltung und ihre Interaktivität. Allerdings bedeuten sie auch höchsten Aufwand in ihrer Entwicklung, so dass sie ein größeres Budget abverlangen.
  7. NavigationDie steigende Nutzung mobiler Geräte beim Surfen im Internet hat auch Konsequenzen für die Navigation. Gefordert wird immer häufiger eine touchfähige Navigation, die auf Tablets und Smartphones gut nutzbar ist. Mit steigender Tendenz setzt sich das sogenannte „Hamburger Menü“ oder „Navigation Drawer“ durch, das von mobilen Apps übernommen wurde. Beim Hamburger Menü rückt die Navigation in den Hintergrund und erscheint erst dann, wenn sie gebraucht wird. Das klassische Drop-Down-Menü verschwindet demgegenüber immer mehr. Eine moderne Navigation legt sich über den restlichen Inhalt, sie blättert auf.
  8. Scrollen statt KlickenWurde früher immer tiefer in eine Internetpräsenz eingetaucht/verzweigt und per Klick Unterseiten mit weiteren Informationen aufgerufen, wird heute vermehrt nach „unten“ gescrollt. Warum? Der Hintergrund sind geänderte Surfgewohnheiten, vor allem auf mobilen Geräten. Sich auf gut gegliederten Einzelseiten zu bewegen (Scrollen) ist einfacher und schneller als Links und Buttons mit dem Finger zu bedienen. Positiver Nebeneffekt: der Betrachter „verläuft“ sich nicht in einer verschachtelten Seitenarchitektur!
    Methodik: One-Page-Design, Infinite Scrolling, Parallax-Scrolling

Erläuterung:

Was bedeutet Infinite Scrolling?
Das Ende der Webseite ist immer seltener zu erreichen. Denn es werden stets neue Inhalte nachgeladen, sobald wir uns beim Scrollen dem vermeintlichen Ende der Seite nähern. "Infinite Scrolling" nennen Designer diese Technik = unendliches Scrollen.

Was bedeutet Parallax Scrolling?
Parallax Scrolling wird für das Storytelling genutzt. Mit dem Scrollen bewegen sich die verschiedenen Elemente wie Textbausteine, Animationen und Hintergrundbilder der Seite und zwar in verschiedenen Geschwindigkeiten, so dass neue Formen des Storytellings im Web ermöglicht werden. Dabei sind die Stories manchmal sogar interaktiv, so dass der Betrachter den Verlauf der Story beeinflussen kann. Mit Parallax Scrolling können komplexe, fast schon filmreife Animationen ausgelöst und zur Benutzerführung eingesetzt werden. Textlastige Beschreibungen werden vernachlässigt.





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